Erste Parlamentssitzung nach der Wahl

Nationalrat

Erste Parlamentssitzung nach der Wahl

Nicht nur die Wahl der Nationalratspräsidenten erfolgte, auch die erste Generaldebatte im Hohen Haus wurde geführt. Für besonders kuriose Momente sorgten die Neuen wie Frank Stronach, Monika Lindner, Matthias Strolz und der jüngste Abgeordnete Julian Schmid
 
Die Nationalratspräsidenten wurden in geheimer Wahl auserkoren. Barbara Prammer (SPÖ) wurde mit 147 Stimmen zur ersten NR-Präsidentin, Karlheinz Kopf (ÖVP) mit 141 Stimmen zum zweiten NR-Präsidenten und Norbert Hofer (FPÖ) mit 118 Stimmen zum dritten NR-Präsidenten gewählt.
 
Die „Neuen“ im Parlament sorgten mehrere Male für Stirnrunzeln. So sang Stronach beispielsweise die Bundeshymne nicht mit und freute sich, dass er neun Minuten Redezeit ohne Unterbrechung genießen durfte – anders als im ORF. Monika Lindner, die Ex-ORF-Chefin, saß nicht nur in der letzten Reihe mit reichlich freiem Platz um sie herum, sondern hat als wilde Abgeordnete zudem noch eingeschränkte Rechte. Durch die Korruptionsvorwürfe in Zusammenhang mit ihrer Vorstandstätigkeit in der St. Anna Kinderkrebsforschung landete sie trotzdem wieder in den Schlagzeilen und weigerte sich, dazu Stellung zu nehmen. Die Rede von Matthias Strolz (NEOS) hingegen war mit Abstand die leidenschaftlichste. Er zeigte viel Begeisterung für seine neue Tätigkeit. Erneut hob er seine Arme und führte seine Forderung im Bildungsbereich mit „Wir wollen den Kindern die Flügel heben!“ aus. Der jüngste Abgeordnete Julian Schmid (Die Grünen) kam in Kapuzenjacke und Jeans zur Parlamentssitzung, was für großes Aufsehen sorgte.
Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum