Beamte könnten streiken

Streik

Beamte könnten streiken

„Wir sind wie die Feuerwehr – wir sind allzeit bereit!“ proklamierte der Fritz Neugebauer,  Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) vor Journalisten. Die Worte kamen am Dienstag nach der vierten Verhandlungsrunde mit Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ).

Das Angebot einer 1,5 prozentigen Gehaltserhöhung enttäuschte. Nicht zuletzt da ein halbes Prozent davon nur einmalig gezahlt werden sollte. Zumindest die Inflation müsste abgegolten werden, meint Peter Korecky von der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter. Dies entspricht einem 2,31 prozentigem Gehaltsplus und würde knapp 300 Millionen Euro ausmachen.

Heinisch-Hosek entgegnete, dass sie die Forderungen nicht verstehe, vor allem angesichts 300.000 Arbeitslosen.  GÖD und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten berufen noch heute ihre Gremien ein, um über mögliche Kampfmaßnahmen zu beraten.

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