Beamte steigen auf die Barrikaden

Beamte steigen auf die Barrikaden

Der Platz vor dem Bundeskanzleramt wurde gestern von rund 40.000 mit Trillerpfeifen bewaffneten Demonstranten in Beschlag genommen. Ganz unter dem Motto: „Pfeifen wir diese Regierung hier aus“ sorgten die Beamten für Aufsehen.

„Wer davon nicht beeindruckt ist, der hat kein Herz“, meint Fritz Neugebauer, der Vorsitzende der Beamtengewerkschaft zu den Menschenmassen vor Ort.

Grund für die Demonstration sind die stockenden Gehaltsverhandlungen und das unfaire Angebot des Beamtenministeriums - lediglich 1,7 Prozent Gehaltserhöhung sowie der Verzicht auf jeweils ein Prozent Erhöhung in den kommenden Jahren. Die 40.000 Menschen fordern die Regierung  und somit den Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (SPÖ) auf, bei den Gehältern ordentlich nachzubessern.

Ein Streik ist aus heutiger Sicht nicht angedacht, Fritz Neugebauer steht für sinnvolle Reformen zur Verfügung, aber leider werden Reformen  immer mehr als Drohung wahrgenommen. Inzwischen greife man sich dabei als erstes besorgt an die Brieftasche.

Plakate mit Sprüchen wie „Weniger Geld für die Banken - mehr Geld für uns“ und „Faire Sozialpartnerschaft einhalten“  wurden von tausenden Beamten in die Luft gehalten. Auch Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Christian Meidlinger bestärkt diese Rufe mit seiner Aussage: „Wir wollen, dass sich die Wertschätzung auch auf dem Lohnzettel wiederfindet“.

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