Leiche von Nationalbanker lag in Kofferraum

Tirol

Leiche von Nationalbanker lag in Kofferraum

Ein Tiroler, der seit einigen Tagen vermisst worden war, ist am Samstag in Baumkirchen (Bezirk Innsbruck-Land) tot im Kofferraum eines Autos gefunden worden. Dies teilte LKA-Leiter Walter Pupp mit und bestätigte damit einen Bericht des ORF Tirol. Der Wagen soll ein italienisches Kennzeichen haben.

Von dem 47-Jährigen fehlte seit Mitte der Woche jede Spur. Wie einer seiner Neffen gegenüber ÖSTERREICH erzählte, war Reinhard S. (47) seit dem Abend des 14. Februar wie vom Erdboden verschluckt: „Er wollte seinen gelben ­Mitsubishi Evo 9 verkaufen und hatte Besuch von einem Mann namens Antonio aus Mailand.“ Während der Interessent bei dem 47-Jährigen, der in Innsbruck in der Nationalbank arbeitet, war, telefonierte er noch mit seiner Frau. Dabei soll Reinhard S. bedrängt gewirkt haben, im Hintergrund waren Stimmen zu hören.

Tippte letzte SMS nicht 
er selbst ins Handy?

Dann schickte er (oder jemand anderer mit seinem Handy) eine letzte SMS an seine Frau und die beiden Kinder, dass er sich nach Spanien absetzen werde. Seine Gattin, die die Echtheit der Nachricht anzweifelt, erstattete sofort Vermisstenanzeige bei der Polizei in Hall – zumal nicht nur der knallgelbe Mitsubishi, sondern auch ein zweiter Pkw des Bankers und Skitourengehers, ein schwarzer Mitsubishi Impreza mit goldenem Aufkleber, aus der Garage verschwunden war.

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