Peinlich: FPÖ

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Peinlich: FPÖ "Verhaltensregeln" für Flüchtlinge

Ein Grazer FPÖ-Politiker sorgt sich offenbar um Österreichs Frauen. Gemeinderat Armin Sippel demonstrierte in einem selbst gedrehten Video, das er am Mittwoch auf Facebook veröffentlicht hat, "Verhaltensregeln" für Flüchtlinge - und zwar anhand einer Schaufensterpuppe. Den "sehr geehrten Herrn Asylanten" drohe sonst die Abschiebung, wie er andeutete. Der Spot erntete vielfach Spott und ging auf unfreiwillig komische Art viral. Jetzt bezog er auf Facebook Stellung und löschte den Clip.

Wir haben ihn auf Youtube gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=kSVqG5fK3Sk

FPÖ-Politiker löscht Video von Facebook
Selbst deutsche Medien wie der "Spiegel" sprangen auf die Story auf. Dementsprechend heftig waren nicht nur das mediale Echo, sondern auch die Reaktionen im Netz. Für seinen filmischen Ausflug erntete Sippel großteils Spott und Häme. Der Shitstorm artete sogar dermaßen aus, dass Sippel sein Video nun löschte. Er spricht in seinem Facebook-Postin von einer "völlig aus dem Ruder gelaufenen Diskussion und den persönlichen Diffamierungen" gegenüber seiner Person.

Video: Schaufenster Puppe muss herhalten
"Was man bei uns nicht macht ist es, Frauen provokant nachzuschauen, ihnen provokant nachzupfeifen oder ihnen sonst in irgendeiner Weise nachzustellen - so, dass sie sich unwohl fühlen", klärt Sippel anlässlich der beginnenden "Freibad-Saison" in seinem Video auf. Für die Demonstration, "was man aber bei uns bestimmt nicht macht" - nämlich "an den Po zu fassen, oder ihnen an den Busen grapschen" - muss im Video eine Schaufensterpuppe herhalten.

"Finger weg von unseren Frauen!"
Seine Botschaften unterstreicht Sippel mit Taferln - etwa mit einem FPÖ-Logo und der Abbildung eines Flugzeugs. Denn: "Wer sich eines dieser Vergehen schuldig macht, muss wissen, dass es bei uns eine Partei gibt, die dafür sorgen wird, dass diejenigen, die unser Asylrecht missbrauchen, auch ganz schnell wieder dort hin gebracht werden, wo sie herstammen." Das wichtigste Anliegen des Magisters der Philosophie lautet jedoch: "Finger weg von unseren Frauen!"

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