Eugen Freund sorgt für Aufregung

SPÖ-Neuling

Eugen Freund sorgt für Aufregung

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Profil“ hat sich der SPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahlen Eugen Freund ordentlich verschätzt. Auf die Frage, wie viel ein Arbeiter seiner Meinung nach durchschnittlich verdiene, antwortet er: „Ich weiß es nicht – ungefähr 3.000 Euro?“

Tatsächlich ist der Durchschnitt der Brutto-Arbeitergehälter um mehr als 1000 Euro weniger. Laut Statistik Austria liegt das Nettoeinkommen von Arbeitern durchschnittlich bei 1616 Euro.
Nachdem er von der Interviewerin korrigiert wurde, meint der Neo-Politiker: „Das ist sehr wenig. Aber ich glaube nicht, dass ich etwas dafür kann.“

Der Grüne Listenzweite für die EU-Wahl, Michel Reimon, empfindet diese Aussage als zu schwach und vermisst, laut einer Aussendung, auch sonst konkrete Aussagen des ehemaligen ZIB-Moderators: „Eugen Freund redet seit einer Woche über sich, seinen Job, seine Wohnung und die Studien seiner Kinder - aber er präsentiert keine einzige inhaltliche Position, auf die andere KandidatInnen eingehen könnten."

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