Große Koalition trotz Verlusten wieder möglich

Nationalratswahl

Große Koalition trotz Verlusten wieder möglich

Die Nationalratswahl am Sonntag, 29. September 2013, hat mit Verlusten für die Regierungsparteien geendet, dennoch behaupten sie ihre Spitzenplätze: Die SPÖ fällt auf 27,1 Prozent, die ÖVP auf 23,8.

Profitieren konnte von den Einbußen der Großparteien vor allem Heinz-Christian Straches FPÖ: Sie gewinnt im Vergleich zu 2008 3,9 Prozentpunkte dazu und schließt mit 21,4 Prozent beinahe zu den bisherigen Regierungsparteien auf.

Am anderen Ende der Skala triumphieren die NEOS: Mit 4,8 Prozent ziehen sie auf Anhieb ins Parlament ein und schließen sogar fast zum Team Stronach auf. Die Partei des Austro-Kanadiers bleibt zwar mit 5,8 Prozent ebenso wie die Grünen (11,5 Prozent) deutlich unter den Erwartungen, verdoppelt aber trotzdem ihre Präsenz im Nationalrat. Das BZÖ scheitert mit 3,6 Prozent der Stimmen am Wiedereinzug ins Parlament.

Eine Weiterführung der großen Koalition ist somit nach der Wahl die einzig rechnerisch mögliche Zweierkoalition. Daran wird auch die noch ausständige Auszählung der Wahlkarten nichts ändern.


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